Einen kleinen Applaus …

… für meine Chefin. Bei 31.9 Grad Celsius muss ich ähnlich wie eine Dörrpflaume vor meinem PC ausgesehen haben. Jedenfalls hat sie mir angeboten, am heutigen Tag doch eine Stunde eher Feierabend zu machen. Das lass ich mir nicht zweimal sagen.

Zuhause gabs ne kleine Überaschung. Mein neuer MP3-Player ist heute angekommen. Morgen schicke ich ihn wieder zurück. Eine fürchterliche Navigation durch die Menüs, eine fehlende Vorspulfunktion und dann auch noch ein an der Seite versteckter Play-Button. Das tu ich mir nicht an.

Liest hier vielleicht zufällig einer mit, der mir einen guten MP3-Player ans Herz legen kann? Ich hätte gern:
– 1 GB Speicher
– Farbdisplay (gern auch etwas größer, vielleicht sogar mit der Möglichkeit zum betrachten von Fotos und Filmen)
– eine Vorspulfunktion (ich höre gerne mal längere Podcasts mit Unterbrechung)
– Stromversorgung über einen eingebauten Akku
– keinen iPod (soll zu anfällig für Kratzer sein und ist meiner Meinung nach zu teuer)

Das gute Stück darf auch gerne ein wenig robuster gebaut sein. Ich bin kein großer Freund des derzeitigen Miniaturisierungswahns. Auf den meisten MP3-Playern wäre ein Warnaufkleber angebracht: Achtung. Kann von Kleinkindern verschluckt werden. Ist ja auch nicht gerade schön, wenn man sich zum Podcasthören ein Baby ans Ohr drücken muss.

Psycho-Kälte

Es ist heiß. Viiiiiiel zu heiß. Noch viel schlimmer ist jedoch die Tatsache, daß keine Abkühlung in Form von Regen in Sicht ist. Ganz davon abgesehen kann man sich ja nicht den ganzen Tag über mit Eis vollstopfen. Ich werde morgen also mal im Büro ein wenig auf der psychischen Ebene für eine gefühlte Temperatursenkung sorgen. Der Effekt ist bekannt vom „Gähnen“. Sobald einer anfängt, findet sich schnell ein zweiter und ruck zuck ist eine Gähnorgie am Laufen.

Der Trick besteht also nun darin, daß ich morgen beim erreichen der 30 Grad Grenze ein bibberndes „Brrrr, ganz schön frisch hier“ von mir geben werde. Zwischendurch schüttle ich mich ein wenig und klappere ein wenig mit den Zähnen. Wenn mein Plan aufgeht, dürfte schon wenige Minuten später das ganze Büro schlotternd die Fenster schließen und meine Tischnachbarin geht in den Keller und kocht heißen Tee für alle.

Alles wird gut

Es ist der ultimative Standardwitz, wenn eine Antenne korrekt ausgerichtet werden muss. Irgendeine arme Socke tänzelt wild gestikulierend mit der Antenne in der Hand herum und wartet darauf, daß die Stimme des Empfangskontrolleurs vor dem Fernseher ruft: „Superbild. Bleib so“.

Meist hat die Person mit der Antenne gerade in diesem Augenblick eine Körperhaltung, die man sonst nur bei einer Weltmeisterschaft im Kunstturnen zu sehen bekommt. Nun, diese arme Socke war gestern ich. Irgendwie konnte ich es ja doch nicht auf mir sitzen lassen, daß ausgerechnet der offizielle „Simpsons“-Sender Pro Sieben nicht störungsfrei zu empfangen war. Aber nun läufts. Haleluja.

Und auch Hitflip ist plötzlich flink geworden. Einen Tag nach meiner Mailanfrage hatte ich die bestellte DVD im Kasten. Von der Versenderin bekam ich eine tolle Email mit dem Inhalt „Müsste Heut dasein hab es die wohe nicht geschaft.“ Wie schön, daß auch Hitflip ein Bewertungssystem hat.

Und der Flipper ist mittlerweile auch downloadbar. Allerdings kann ich mir da wohl die Hoffnung auf den großen 10.000 Dollar Gewinn von der Backe putzen. Es ist unglaublich was sich die Leute da für Highscores zusammenzocken.

Tja, und morgen ist dann nach drei Wochen wieder mein erster Arbeitstag. Brrrrrrrrrrr. Bin mal gespannt, was es dort wieder so neues gibt. Wie ich mitgekriegt habe, sind dort zur Zeit alle ganz vernarrt in das Entenspiel. Wer mag, kann ja dort auch einmal vorbeischauen. Ich werd mich jetzt noch ein wenig auf den Balkon hauen und Podcasts hören.

Nix als Ärger

Flipper macht mir Ärger. Nein, nicht dieser komische Hollywood Delphin der immer angeplantscht kommt, wenn man die Flipperruftröte ins Wasser hält, sondern ein richtiger Flipper. Unter diesem Link wurde mir der Download eines Flippers versprochen. Wenn man gut genug ist, sollen dem Glücklichen Gewinner 10.000 Dollar winken. Natürlich ist der Termin für die Freigabe des Downloads nun ein wenig nach hinten verschoben worden. Samstag Nachmittag solls dann losgehen.

Und nochmal Flipper. Beim DVD-Tauschservice Hitflip habe ich verschiedene DVD´s geordert und nun warte ich schon eine komplette Woche darauf, daß die gewünschten Scheiben mal bei mir ankommen. Bin ja mal gespannt ob da auf meine kleine Beschwerdemail eine Reaktion kommt. Ansonsten finde ich die Idee mit dem DVD tauschen eigentlich super und habe bisher eigentlich nur gute Erfahrungen damit gemacht.

Na, und dann ärgere ich mich schon den ganzen Tag mit einem DVB-T Receiver herum. Alle Sender sind problemlos empfangbar, nur Pro Sieben tanzt mal wieder aus der Reihe und glänzt mit Störungen. Ich glaub ich kollabier gleich.

„Eis-, Eis-Pinguin.
Ich bin ein Eis-, Eis-Pinguin.“

Ein kleines Pinguinmädchen singt und tanzt seiner Pinguinmutter ein völlig albernes Lied vor, um die Pinguinmutter davon abzulenken, daß der Pinguinbruder gerade Schokoriegel aus dem Kühlschrank klaut. Das ist die Grundhandlung eines Werbespots, der seit Wochen im TV läuft. Ganz zu Anfang fand ich die Werbung einfach nur fürchterlich, dann jedoch habe ich diesen Spruch in meinen Floskelarchiv eingelagert, wo er dann und wann auch mal eingesetzt wird. Wenn mich also irgendwann mal jemand um etwas bittet, was mir aber grad gar nicht in den Kram passt, so kann man mit diesem kleinen Liedchen seinen Gesprächspartner wunderbar ablenken.

Beispiele hierfür:
„Herr Dübel, haben Sie schon die Akten bearbeitet, die ich Ihnen heute morgen gegeben habe?“
„Schatz, hast Du schon das Regal aufgehängt, worum ich Dich letzte Woche gebeten habe?“
„Junge, wann kommst Du denn endlich mal wieder Deine Oma besuchen?“

Klappt wunderbar. Nur mache ich mir langsam sorgen, daß einer meinder Verwandten und Bekannten mich bald einweisen lässt.